Hilfskampagne- Ukraine

Seit dem 24. Februar 2022 ist die Ukraine im Kriegszustand, mit dramatischen Folgen für die Zivilbevölkerungen.  Die Familien bangen um ihr Leben und ihre Zukunft, sodass Viele aus dem Land fliehen um Schutz zu finden. 

Die DITIB veranstaltet aus diesem Grund eine Hilfskampagne für die ukrainischen Opfer und steht ihnen zur Seite.

Sie können folgendermaßen spenden:

Kto-Inh.: Türkisch-Islamische Union Köln
Bank: KT Bank 
IBAN: DE09 5023 4500 0141 4300 05

 

Internationales Theologie Programm – UIP

Das Internationale Theologieprogramm (UIP) ist ein Studienförderprogramm der DITIB, welcher den türkischen Jugendlichen, die im Ausland leben,
und anderen Kandidaten, die nicht türkischer Herkunft sind, religiöse
Hochschulbildungsmöglichkeiten in der Türkei bieten. Dieses Programm zielt darauf ab, dass Studenten, die ihr Abitur im Ausland abgeschlossen haben, eine religiöse Hochschulbildung auf Grunddiplomniveau an theologischen Fakultäten  erhalten.

Bewerbungszeitraum: 01. März 2022 bis 22. Mai 2022

 

Nähere Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen, der Bewerbung und dem Studiumverlauf sind im folgenden Infoflyer vorhanden:

 UİP Broschüre

Ramadan-Nahrungsmittelpaket

Für die bevorstehende Ramadanzeit (Fastenmonat) ist eine besondere Hilfsaktion für die Bedürftigen vorhanden. Es beinhaltet ein Paket, mit Nahrungsmitteln, die durch einen Betrag von 50 Euro gespendet werden kann.

Deine Geschwister sind angewiesen auf dich, weshalb wir Jeden zum Spenden einladen.

 

Corona – Schnelltest

Die Ditib Eyüp Sultan Moschee bietet ab sofort die Möglichkeit einen Corona Schnelltest unverbindlich und ohne Termin mit einem Testergebnis in nur 15 Minuten durchzuführen.


Die Öffnungszeiten: 
Montag bis Freitag von 14:00 – 20:00 Uhr

Kindershow

Mittwoch (29.12.2021) gab es ein unterhaltsames Programm für die Schüler*innen der Ditib Eyüp Sultan Moschee. Mit den Geschichten des Nasreddin Hodschas (bekanntester Protagonist der türkischen Volksliteratur) flogen Witze und Anekdoten durch den Raum und brachten jedes Kind zum Lachen.

Spendenkonto

Möchten Sie die Ditib Eyüp Sultan Moschee unterstützen? Dann überweisen Sie Ihre Spende direkt auf unser Spendenkonto.

Wir bedanken uns für jede Unterstützung!

Kontoinhaber: DITIB Eyüp Sultan Moschee
Bank: Deutsche Bank Leipzig
IBAN: DE32 8607 0024 0365 0751 00
BIC: DEUTDEDBLEG
Vwz.: Spende

 

 

Schweigen durchbrochen – Miteinander gesprochen!

Der gestrige Übergriff gegen das Abgeordnetenbüro der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel hat uns tief betroffen. Als Religionsgemeinschaft, als Muslime verurteilen wir ohne Wenn und Aber jegliche Gewaltanwendung, unerheblich aus welcher Gesinnung oder Motivation heraus sie passiert. Vergeltungsschläge, die dabei nur zu Eskalationen führen, lehnen wir entschieden ab, denn sie bringen uns nicht zusammen, sondern dividieren uns nur noch mehr auseinander.

Deshalb haben wir das direkte Gespräch gesucht, um unsere Anteilnahme, aber auch unsere eigene Betroffenheit auszudrücken. Wir haben Kontakt aufgenommen mit Frau Nagel (MdL) und durch unseren Besuch am heutigen Abend ein deutliches Signal der Solidaritätsbekundung gesetzt und unsere Anteilnahme persönlich überbracht.

Wir sind ein friedlicher, offener und verantwortungsbewusster Teil dieser Stadt. Wir sind jedoch nicht nur Teil, sondern nehmen auch Anteil an ihren Sorgen, Nöten und Bedürfnissen. Umso wichtiger war es uns, dass wir den Weg des Gesprächs und der Versöhnung gehen, und dabei das friedliche und gedeihliche Miteinander fördern. Deshalb, man kann es nicht oft genug sagen, ist es wichtig, uns gegenseitig zu schützen und füreinander eine gemeinsame Stimme gegen Gewalt zu finden. Dass wir nunmehr einen Besuchstermin von Frau Nagel in unserer Moschee im Januar festlegen konnten, ist ein weiterer wichtiger Schritt. So können wir das Kennlernen vertiefen, und das Gespräch fortsetzen.
Das gegenseitige Kennenlernen und Begegnungen sind wichtige Schritt in die richtige Richtung.

Vorstand
Eyüp-Sultan-Moschee

Pressemeldung

Gewaltspirale durchbrechen – Miteinander sprechen!

Der gestrige Übergriff gegen das Abgeordnetenbüro der Landtagsabgeordneten Juliane Nagel Linxxnet verurteilen wir aufs Schärfste. Als Religionsgemeinschaft, als Muslime lehnen wir jegliche Form von Gewalt ab, unerheblich aus welcher Gesinnung oder Motivation heraus sie passiert. Die gesamtgesellschaftliche Herausforderung besteht darin, unsere Bedürfnisse, Wünsche und auch Kritik gewaltlos auszudrücken und einen gemeinsamen Weg der Kommunikation zu finden.

Wir haben Kontakt aufgenommen mit Linxxnet und einen Besuch abgesprochen, um unsere Anteilnahme persönlich zu überbringen. Es ist wichtig, uns gegenseitig zu schützen und füreinander eine gemeinsame Stimme gegen Gewalt zu finden. Nur so kann die die Spirale von Gewalt und Gegengewalt durchbrochen werden.

Nach dem Übergriff auf unsere Moschee haben wir Solidarität erfahren, was uns Kraft, Hoffnung und Zuversicht gegeben hat. Unser besonderer Dank gilt unserem Ministerpräsidenten Kretschmer für den kurzfristigen Besuch (15.12.21). Er war wichtig für unsere Gemeinde und Balsam für die Seele.

Dies hat uns einmal mehr gezeigt, dass Leipzig unsere Heimat ist, und wir ein selbstverständlicher Teil der Stadtgesellschaft sind. Wir lehnen den Weg der Gewalt, Spaltung und Eskalationen ab und werden uns immer für ein friedliches und gedeihliches Miteinander stark machen.

Vorstand
Eyüp-Sultan-Moschee

Pressemeldung- DITIB Dachverband

Moscheeübergriff in Leipzig: Mit Worten beginnt, was sich in abscheulichen Übergriffen Bahn bricht!

Der neuerliche Übergriff am gestrigen Abend auf die Leipziger Moschee hat uns zutiefst erschüttert. Dies ist der 8. Angriff allein auf die DITIB-Moschee in Leipzig innerhalb von 5 Jahren. Seit Anfang 2021 zählt die Antidiskriminierungsstelle der DITIB bereits über 22 verifizierte tätige Moschee-Übergriffe. Auszugehen ist von einer deutlich höheren Dunkelziffer, weil längst nicht alles gemeldet oder publik wird.

Abdurrahman Atasoy, Generalsekretär im Bundesverband, sagt dazu: „Jeder Moscheeübergriff ist einer zu viel. Nicht genug, stellen wir bisweilen fest, dass tendenzielle „Hintergrundinfos“ über den DITIB-Verband als unzulässige Erklärungs- und Rechtfertigungsversuche gedeutet werden können, die dazu geeignet sind, einer Feind-Markierung gleichzukommen. Denn mit Worten beginnt, was sich in abscheulichen Übergriffen Bahn bricht. Deeskalationen vor Ort, aber auch in der Sprache sind hier von besonderer Wichtigkeit. Sicherheitsbehörden, Polizei und auch die Stadtgesellschaft steht hier in Verantwortung. Das Sicherheitsbedürfnis der Moscheegemeinden und Muslime ernst zu nehmen, ist diesbezüglich höchstes Gebot.

Insbesondere sächsische Landtagsabgeordnete, die die Übergriffe mit einem Recht auf Kritik zu relativieren versuchen, gießen Öl ins Feuer der Radikalen und streuen Salz auf die Wunden einer friedlichen, unbescholtenen Moscheegemeinde. Diese populistische Debattenkultur torpediert bewusst den Diskurs um Gewalt, um aus den Tätern Verfechter eines Rechtsstaates zu machen. Doch diese Strategie des Whataboutism, die  Kritik an den Verband als Totschlagargumente nutzen will, lenkt bewusst vom Thema ab. Gewalt und Übergriffe sind eben keine Kritik, sie sind weder entschuldbar, noch dürfen sie als Teil des gesellschaftlichen Diskurses legitimiert werden. Es waren keine „Kritiker“, die gegen die Moschee und das Wohnhaus Gewalt anwendeten, es waren Radikale, die unschuldige Bürger der Stadt Leipzig, eine Moscheegemeinde und ein Wohnhaus tätig angriffen. Diese Art der Täter-Opfer-Umkehr lehnen wir ab.

In unseren Gedanken sind wir bei unserer Leipziger Moschee, die Opfer eines Übergriffs wurden, aber auch bei den vielen anderen Opfern von Moscheeübergriffen bundesweit.

Wir sind solidarisch mit der Leipziger Gemeinde und den Hausbewohnern: ihre Angst, ist unsere Angst, ihr Trauma, unser Trauma.“

DITIB-Bundesverband

https://www.ditib.de/detail1.php?id=766&lang=de